Drucktechnik Etikettendrucker

29. März 2010

Für den professionellen Etikettendruck werden i.d.R. Thermodirekt- bzw. Thermotransferdrucker eingesetzt. Thermodirekt-/Thermotransferdrucker besitzen wie herkömmliche Bürodrucker einen Druckkopf, die sogenannte Dot- oder Thermodruckleiste. Die Thermodruckleiste besteht aus einer Anreihung von einzeln bestrombaren Widerständen (Dots) die Hitze erzeugen (siehe auch Thermotransfer-Drucktechnik und Thermodirekt-Drucktechnik). Die Auflösung errechnet sich aus der Anzahl der Widerstände pro Einheit. Die gebräuchlichsten Auflösungen der Thermotransferdrucker von Avery Dennison sind 8 Dots per Millimeter (= 200 dpi) und 12 Dots per Millimeter (= 300 dpi).

Thermotransfer Drucktechnik
Das Thermotransfer-Druckverfahren basiert auf der im Thermotransferdrucker eingebauten Thermodruckleiste in Verbindung mit einer Thermotransferfolie (Farbband). Während des Druckvorgangs wird das Etikett synchron zum Farbband unterhalb der Druckleiste transportiert. Die in den einzelnen Dots durch die kurzzeitige Erhitzung der Dots erzeugte Hitze wird an das Farbband abgegeben. Die Farbe schmilzt und verbindet sich dauerhaft mit dem Etikett. Die Druckhitze sowie die Geschwindigkeit mit der das Etikett und Farbband transportiert werden, beeinflussen dabei die Intensität des Druckbildes (siehe auch Farbbandqualität).

Thermodirekt Drucktechnik
Das Thermodirekt-Druckverfahren funktioniert in ähnlicher Weiße wie der Thermotransferdruck, allerdings wird hierbei kein Farbband benötigt. Das Etikett besteht aus einem thermisch empfindlichen Material, das sich bei Wärmeentwicklung schwarz färbt. Der Nachteile dieser Drucktechnik besteht darin, dass sich das Farbband bei jeglicher Wärmeentwicklung färbt, somit auch bei z.B. intensiver Sonneneinstrahlung.

Kommentare sind geschlossen